Kategoriearchive: e-Commerce

Jetzt bei den wohl größten und spannendsten e-Commerce Projekten in Europa einsteigen!


The North Face, Eastpak, Kipling, Vans, 7 for all mankind und Wrangler. Kannst Du Dich für diese Marken begeistern und wärst gerne Teil des Visions D2C Teams, dass diese Marken europaweit in mehr als 10 Ländern in den e-Commerce führt?

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Front-End Entwickler/in
Du sprichst fließend HTML, CSS und Javascript, bist in den besten Jahren und brennst darauf, Webshops großer Kunden zu gestalten? Großartig, wir suchen genau $(dich).

PHP-Entwickler/in
Du begeisterst Dich für anspruchsvolle und komplexe E-Commerce Projekte, hast ein technisches Studium abgeschlossen und vielleicht sogar schon unser Magento-Entwicklerhandbuch gelesen? Dann bist Du genau der/die Richtige!

Projektmanager/in
Du bist Hauptansprechpartner für namhafte Kunden, planst und steuerst E-Commerce Projekte mit hohem Auftragsvolumen. Projektkoordination, Ressourcenplanung, und das Erstellen von Pflichtenheften sind Deine Welt? We’re looking forward to receiving your application – with a cover letter in English!

Accountmanager/in
Als Accountmanager/in betreust Du unsere Kunden nach Go Live und bist verantwortlich für deren stetige Weiterentwicklung. Du agierst pro-aktiv und optimierst mit gezielten Vorschlägen die Conversion Rate sowie den ROI unserer Kunden.

Wir freuen uns, Dich in unserer Bürovilla in Hannover kennen zu lernen!

Meet Magento: Magento D2C for Global Brands

Anfang dieser Woche fand das dritte Meet Magento erstmalig an zwei aufeinander folgenden Tagen in Leipzig statt. Im Rahmen eines Vortrages mit dem Titel „Magento for Global Brands“ habe ich über den Trend gesprochen, dass Hersteller direkt (direct to consumer) an Endkunden verkaufen via e-Commerce und diese Entwicklung in zwei Generationen eingeteilt.

Die erste Generation war bzw. ist von Full-Service Dienstleistern geprägt, die Herstellern alles abnehmen was zum Verkauf an Endkunden nötig ist und ihnen daher ermöglichen die bisherigen Prozesse intern großteils beizubehalten. Dazu gehören dann Leistungen in den Bereichen Kundenbetreuung, Logistik, Online Shop, Produktinformationspflege, Fotografie, Zahlungsströme und auch Marketing.  Nach meiner Beobachtung befinden wir uns momentan im Umbruch von der ersten in eine zweite Phase. Angetrieben dadurch, dass Hersteller realisieren welche Wichtigkeit der e-Commerce D2C Markt für sie in Zukunft haben wird.

Die zweite Generation ist geprägt von einem modularen Aufbau der Leistungskomponenten und einem großen Anteil von Know-how beim Hersteller selber. So besitzt der Hersteller beispielsweise die e-Commerce Lösung seiner Wahl und ist in der Lage um sie herum die besten Anbieter oder Lösungen in jedem Bereich zu wählen und diese dank verfügbarer Schnittstellen zu integrieren. Dank dieses Vorgehens kann die Marke unabhängig bleiben, eigene Prioritäten bei der Weiterentwicklung setzen, schnell auf Trends reagieren, Alleinstellungsmerkmale umsetzen und Innovationen sowie neue Geschäftsmodelle entwickeln. Unter neuen Geschäftsmodellen verstehe ich e-Commerce das über die reine Abbildung des Produktkataloges hinaus geht. Dazu gehören aktuell zum Beispiel Live Shopping und Private Sales / Shopping Clubs.

Natürlich stellt die in Generation 2 beschriebene Vorgehensweise Hersteller vor große Herausforderungen, auf die ich in meiner Präsentation auch näher eingehe. Sollten diese jedoch gemeistert werden, lassen sich die Vorteile vor allem in einer Umgebung mit vielen Marken eines Unternehmens ausspielen, da Entwicklungen markenübergreifend zum Einsatz kommen können und sich so die Investitionen schnell bezahlt machen (Leverage-Effekt).

Die Präsentation ist bei Slideshare zu sehen:

Der Vortrag ist online bei Viddler:

Finanzspritze: $ 21,5 Mio. für Magento

Wie einige Quellen berichten und mir gegenüber soeben auch Roy Rubin bestätigt hat, bekommt Magento erstmalig Kapital und will massiv in neue Services investieren.

Wie sich bereits an den Stellenausschreibungen erkennen lässt, hat Magento einiges vor. Neben Entwicklern sucht Varien vor allem Unterstützung beim Aufbau in Europa, Training, Zertifizierungen und auch SAAS.

In Kürze wird es wohl auch eine offizielle Meldung zu dem Thema geben, in der dann hoffentlich auch mehr Details bekannt gemacht werden.

Private Sales Clubs im Bereich Travel / Hotels

Wie gestern die New York Times schrieb, bewegen sich einige der bekannten US Shopping Clubs aus dem Bereich der Markenhersteller in den der Hotelbuchungen / Reisen. Die aufgeführten Beispiele sind Jetsetter und PackLate. Bei diesem Modell ist der Gedanke, dass jede günstig verkaufte Buchung immer noch besser ist als keine Buchung federführend. Und tatsächlich scheint in dem undurchsichtigen Dschungel von Preisen für Hotelräume dieses Konzept auch Sinn zu machen, bei dem die Angebote nicht komplett vor unregistrierten Kunden versteckt werden.

Kayak, als bekannte Flugbuchungsseite, versucht sich seit kurzem auch in dem Bereich der Private Sales Clubs und bietet registrierten Mitgliedern günstige Hotelangebote an ausgewählten Orten an. Hier ist spannend zu sehen, dass sich Kayak der Informationen bedient, die sie der Reiseziele ihrer Flug-Kunden entnehmen können. So wird sichergestellt, dass Angebote an den Zielen verfügbar sind, die die Kayak Besucher am häufigsten aufsuchen. Wie weit das personalisierte Targeting nach dem Buchen eines Fluges geht, über zum Beispiel Follow-Up E-Mails mit Hotelangeboten aus dem eigenen Club, wird jedoch nicht beschrieben.

Fakt ist, dass sich Buchungsseiten für Hotels oder Flüge mit dem Thema auseinander setzen sollten, um den Markt nicht komplett an Start-Ups zu verlieren, die wir sicher bald sehen werden, auch in Europa.

Das Apple Social Commerce Patent

Am 9. Februar erhielt Apple ein hoch interessantes US Patent bestätigt. Es umschreibt eine Social Shopping Lösung mit der die Interaktion zwischen Nutzern eines virtuellen Shops ermöglicht und die Isolation der Besucher aufgehoben werden soll.

Äußert spannend ist, dass Apple seine physischen Stores durch innovative Verkaufsmodelle zu den Erfolgreichsten überhaupt, gemessen an Umsatz je Verkaufsfläche, gemacht hat ($4032 je Quaddratfuß vor Tiffany mit $2666). In der Beschreibung des Patens beschreibt Apple dann auch genau die Vor- und Nachteile des virtuellen Verkaufs im Vergleich zu seinen physischen Stores zusammen mit der Herausforderung:

The goals of both online shops and physical stores are generally the same–facilitating the purchase of goods and services by customers. In some cases, online shopping offers advantages over shopping in a physical store. For example, online shops are often open continuously, whereas most physical stores have set hours. Online shoppers are also able to leverage features such as search functionality while physical shoppers are not. However, one drawback of online shopping is that the experience can feel sterile and isolating. Customers in such an environment may be less likely to have positive feelings about the online shopping experience, may be less inclined to engage in the online equivalent of window shopping (e.g., will not linger in front of a display), and may ultimately spend less money than their counterparts who shop in physical stores.

Anhand der hier zu sehenden Darstellung kann man vermuten was Apple vor hat, jedoch nicht genau deuten wie diese Ideen in die Endgeräte, online Shops und iStores integriert werden. Es wird beschrieben, dass Nutzer einer Seite einfach erkennen können wo auf der Seite aktuell die meisten Besucher unterwegs sind und sich dann auch auf Warenkorbinhalte und das Kaufverhalten beziehen können. Um die Isolation aufzubrechen ist es natürlich wichtig die Interaktion der Nutzer untereinander zu steigern. Wie jedoch genau diese Kommunikation aussehen soll, kann ich der Patentbeschreibung nicht entnehmen.

In Beiträgen zu dem Thema wird darüber berichtet, dass Apple in Zeiten von Second Life ebenfalls ein 3D Einkaufserlebnis geplant hatte und sich das jetzt genehmigte Patent darauf beziehen soll. Ich halte dieses jedoch eher plattformübergreifend für relevant und erwarte in Zukunft einen großen Sprung beim Apple online Shop und den Applikationen, die auf Apple Endgeräten laufen in Richtung Social Commerce.

Sicher hat Apple durch die Integration seiner Soft- und Hardware das Potenzial diesen Bereich zu revolutionieren. Ich bin gespannt!