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Benchmarking our new Mobile Commerce Web App

Ursprünglich veröffentlicht auf CouchCommerce Blog:

While we are really busy at CouchCommerce on-boarding all the merchants in time for the Christmas shopping season I just quickly wanted to share some excitement about our new AngularJS Web App.

This is the current result of our new Smartphone optimized Web App:

CouchCommerce Web App loading time

If you want to compare your current mobile or desktop site just give it a try here at Pingdoms free website speed test.

As you know loading time is extremely important in e-commerce. Here are some facts that should make you think from our friends at KISSmetrics:

  • A 1 second delay in page response can result in a 7% reduction in conversions.
  • If an e-commerce site is making $100,000 per day, a 1 second page delay could potentially cost you $2.5 million in lost sales every year.

Please visit their blog to find more interesting facts and a great infographic about the importance of loading…

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eCommerce Web-Apps mit dem CouchCommerce SDK und AngularJS entwickeln

In den letzten 18 Monaten haben wir bei CouchCommerce ausführliche Erfahrungen mit der Entwicklung von eCommerce Web-Apps gesammelt. Um das Fundament zu schaffen haben wir unsere SaaS Plattform entwickelt, die sich heute via Shopmodulen an Onlineshops wie Magento, Shopware, xt:commerce und bald auch Oxid e-sales anbinden lässt. (Netzwertig hat die Entwicklung gerade in einem Artikel zusammengefasst.)

Um aus der Plattform heraus Web-Apps zu generieren haben wir bisher Sencha Touch als Framework genutzt und ein System geschaffen, welches automatisch die Generierung der Web-Apps vornimmt. Damit lassen sich auch gute Ergebnisse erzielen, die Lernkurve ist nur leider sehr flach und wir konnten uns nicht vorstellen viele Entwickler und Agenturen nach Veröffentlichung des Codes zur Arbeit mit Sencha Touch anregen zu können. Deshalb haben wir in den letzten Monaten einen neuen Ansatz verfolgt, der äußerst spannend ist:

CouchCommerceJS-serviceDas CouchCommerce SDK, welches wir unter CouchCommerce.org open source veröffentlichen werden, beinhaltet eine CouchCommerceJS Komponente, welche  den Client-Seitigen API Layer bildet. Damit lassen sich ganz einfach eCommerce Aktionen wie z.B. die Handhabung von Produkten und Warenkörben steuern. Somit muss man sich bei der Web-App Entwicklung nicht mehr um die grundsätzlichen Themen um Daten und Transaktionen herum kümmern. Auch steht die Anbindung an alle von uns unterstützten Shopsysteme sofort bereit.

CouchCommerceSDK

Zusätzlich beinhaltet das CouchCommerce SDK UI und Web-App Komponenten auf Basis von AngularJS. Diese können genutzt werden, um sehr einfach hoch performante und individuelle eCommerce Web-Apps zu programmieren. Diese Komponenten und das CouchCommerceJS werden wir offen fortlaufend weiter entwickeln. AngularJS bietet als erweitertes HTML für Web-Apps dabei ideale Voraussetzungen.

Alternativ zu Web-Apps auf Basis von AngularJS lassen sich auch andere Frameworks einsetzen. Für diese werden wir jedoch keine UI und eCommerce Web-App Komponenten bereitstellen. In diesem Fall kann jedoch ebenfalls das CouchCommerceJS genutzt werden, um alle Prozesse rund um Daten und Transaktionen abzubilden. Die Entwicklung von eCommerce Web-Apps wird also deutlich einfacher.

Unter CouchCommerce.org kann man sich bereits eintragen, um den Launch nicht zu verpassen und vorzeitig Zugriff zu bekommen auf unser SDK.

Was ist eigentlich Couch Commerce?

Heute steht Couch Commerce für das online Einkaufen per Tablet (insbesondere iPad) aus einer entspannten Umgebung heraus. Vereinzelt ist auch generell online Einkaufen via mobiler Hardware wie z.B. Smartphones gemeint.

Im Frühling 2011, als ich mich das erste mal um den Begriff Couch Commerce bemüht hatte, schien das Wort noch keine besondere Bedeutung zu haben. Meine Herleitung zu dem Begriff kam über CouchDB, einem interessanten Datenbankmanagementsystem, welches scheinbar noch nicht im e-commerce eingesetzt wurde. Da mir der Name sehr gut gefiel entschied ich mich die Domains couchcommerce.com und .org für ein potentiell späteres Projekt zu kaufen.

Jetzt, nur ein halbes Jahr später, finden sich bereits hunderte Artikel und einige Studien rund um den Begriff online und es scheint sich zu einem Buzzword zu entwickeln. Die frühste Erklärung des Begriffes, die ich finden konnte, kam tatsächlich von dem ConventionCamp 2010 in Hannover. Im September 2011 verkündet eBay dann, dass es sich auf den Ansturm von Käufern mit Tablets vorbereitet und dieses Jahr erstmals auch Händler einen merkbaren Prozentsatz an Besuchern dieser Kategorie vorfinden werden. Basierend auf einer Ipsos Studie berichtete Paypal dann ebenfalls über den Impact von Couch Commerce in diesem Weihnachtsgeschäft.

Als dann die tatsächlichen Zahlen der größten online Händler rund um den Black Friday 2011 veröffentlicht wurden, bestätigten diese die vorherigen Vermutungen. Die Anzahl der Besucher mit Tablets bzw. dem iPad explodierte an Feiertagen, da die Besitzer vermehrt zu dieser Art des Browsens griffen um die Online-Shops zu besuchen. Techcrunch hat daraufhin eine Studie von Compuware aufgegriffen, die untersucht hat, wie weit der Grad der Optimierung von Online-Shops für Tablets vorangeschritten ist. Es zeigte sich, dass zwar einige Apps bereitgestellt wurden, jedoch keiner der großen Händler eine Optimierung für den Browser der Tablets / iPad vorgenommen hat. Die großen Marktplätze wie Amazon und eBay können sicher auf eine breite Installationsbasis von Apps zurückgreifen, aber wer hat schon für jeden Online-Shop den man besucht eine App installiert oder ist bereit dies zu tun? Wie soll so ein Preisvergleich oder spontanes Auffinden von neuen Produkten funktionieren?

Der Artikel sorgte für eine spannende Diskussion bei der auf der einen Seite argumentiert wird, dass man mit Tablet Browsern die normalen Online-Shops besuchen soll und es für diese keine Optimierung braucht. Auf der anderen Seite, im Bezug auf Nutzbarkeit, Usability und User Experience, wird dafür plädiert, dass man sehr wohl speziell für den Couch Commerce optimieren muss. Interessant in dem Zusammenhang ist der aktuelle iPad usability Report von Nielsen PDF. Dieser zeigt auf 134 Seiten wie optimierte Usability für das iPad auszusehen hat.

Ich denke, dass der Wechsel von der Maus hin zum Finger und somit zur intuitiven Bedienung gerade erst begonnen hat und sicher auch noch Einfluss auf die Art haben wird, wie wir Computer nutzen. Apple hat beispielsweise gerade erst in sein neustes iOS Lion die Logik des „natural scrolling“ aus dem iPad übernommen. Es scheint also eine Art Lernprozess begonnen zu haben, der unsere angelernte PC Bedienung verbessert. Wenn die Prognosen stimmen, so werden Tablets und Smartphones ab 2011 die Verkaufszahlen von Laptops und Desktop PCs überholen. Die Frage, welche Hardware genutzt wird um online einzukaufen, wird dann eine zentrale Rolle für den e-Commerce spielen. Auch ist nicht zu unterschätzen, dass neue Zielgruppen per Tablet erreicht werden, die eher erlebnisgetrieben bzw. durch einen virtuellen Einkaufsbummel inspiriert Produktwelten entdecken (Utilitarian and Experiential Buyers sind hier zu unterscheiden). Das aktuell für Männer optimierte e-Commerce kann da nur selten die Bedürfnisse dieser Zielgruppe bedienen.

Da ich weiß wie groß der Aufwand ist und mit welchen Kosten es verbunden ist als Online-Händler mit der Entwicklung mitzuhalten und für alle bald unter Couch Commerce fallende Endgeräte optimierte Seiten auszuliefern (7-10 Zoll, Android, Apple etc.), bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Lösung für Online-Händler in diesem Bereich Sinn macht. Vor kurzem habe ich daher die Entwicklung des Projektes Couch Commerce mit einem kleinen Team angestoßen. Ziel ist es einen von Shopbetreibern komplett selbständig und möglichst ohne technischen Aufwand einzurichtenden Service zu schaffen, der schnell und einfach das Sortiment “Couch Commerce optimiert” an Seitenbesucher ausliefert und so zu einem sehr guten und vor allem entspannten Einkaufserlebnis führt. Die Anzahl der Vorregistrierungen für die erste Beta Version, innerhalb der wenigen Tage die unsere Launchrock Seite jetzt online ist, motiviert das Team enorm. Wer Interesse hat sich zu dem Thema auszutauschen oder sich vielleicht sogar mit einzubringen, kann sich gerne bei mir melden. Auch freue ich mich über Meinungen und Einschätzungen.

Calipso – das erste Open Source CMS auf Basis von Node.js und MongoDB

Bei meiner Suche nach Shopsystemen oder Frameworks im e-Commerce auf Basis von JavaScript und NoSQL anstelle von PHP und MySQL habe ich ein erstes CMS gefunden. Calipso heißt das noch junge Projekt, dass als Open Source veröffentlicht wurde und auf Node.js, sowie MongoDB basiert.

Soweit ich es sehen kann arbeitet momentan nur der Gründer Clifton an dem Projekt und ist natürlich auf der Suche nach weiteren Entwicklern, die Interesse haben sich zu beteiligen. Als Node.js Framework wird Express und für MongoDB das object modeling Tool Mongoose eingesetzt.

Auch wenn wir uns sicher noch ganz am Anfang der Entwicklung von Webanwendungen auf Basis neuer Technologien befinden, bekomme ich das Gefühl, dass Node.js und MongoDB das Rennen machen werden.

Laut RedWriteWeb ist Calipso neben Wheat, einem Blog System, das erste CMS, welches vollkommen auf Node.js und eine NoSQL Datenbank im Hintergrund setzt. Da die Skalierbarkeit und Performance bei dieser Architektur besonders gut ist, sollten besonders stark besuchte Seiten die Entwicklung von Calipso verfolgen. Hoffentlich wächst hier eines der ersten CMS einer neuen Web-Generation heran!

e-Commerce auf der CeBIT 2011

Morgen öffnet die CeBIT wieder einmal ihre Pforten für die IT Interessierten und empfängt vom 1. bis 5. März Gäste aus der ganzen Welt. Schön ist, dass sich das Thema e-Commerce in diesem Jahr besonders präsent zeigt und im Rahmen der Webciety erstmalig der so genannte e-Commerce Park eingerichtet wurde.

Im e-Commerce Park präsentieren sich Unternehmen zu den Themen Shopsystem, Usability, Social Commerce, Mobile Commerce und online Marketing. In einer Vortragsreihe werden die Themen außerdem vor Ort von den Anbietern vorgestellt.

Auch die Webciety bietet dieses Jahr wieder ein spannendes Programm während der fünf Messetage in Halle 6 und beschäftigt sich teilweise mit dem Thema e-Commerce. So werde auch ich am Freitag den 4. März um 11:40 Uhr an einer Diskussion zum Thema “Future of Online Shopping” teilnehmen.

Future of Online Shopping
Was sind die spannenden Entwicklungen für das Online-Shopping der nächsten Jahre? Welche Konzepte begeistern und überzeugen die Online-Käufer? Experten und Projektverantwortliche bewerten die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Shopping-Plattformen und Applikationen.
Diskussion:
Christian O. Grötsch, dotsource
Alexander Neuhausen, Intershop Communications
Alexander Ringsdorff, ringsdorff.net / next commerce
Björn Schäfers, Smatch
Dieter Kartmann, Shopgate
Moderation: Björn Negelmann, Kongress Media

Das T3N bietet am gleichen Tag mit der Blogger-Tour und Blogger-Party ein empfehlenswertes Programm an, an dem auch ich gerne teilnehmen werde. Sicher bietet sich dann, wie schon im letzten Jahr, am Abend die Möglichkeit zum Austausch bei dem einen oder anderen Kaltgetränk!