Gestern erschien ein Artikel von Semil Shah bei TechCrunch, der sich mit der vielleicht nächsten großen sozialen Welle beschäftigt: Politische Meinungsbildung über soziale Netzwerke.

Erstmalig spielten offensichtlich die sozialen online Netzwerke, im Vordergrund natürlich Facebook und Twitter, bei der Revolution in Ägypten eine maßgebliche Rolle und wurden auch so, wie man an den Gegenmaßnahmen erkennen konnte, von der Regierung wahrgenommen.

In seinem Artikel stellt Semil ein Startup vor, welches jetzt diese Bewegungen aus sozialen Netzwerken auch in die Politik von Amerika einbringen will: Votizen

Specifically, Votizen validates a user’s existing Facebook, Twitter, and other social media accounts as belonging to a real voter in the real world. It then provides tools to connect voters who share the same views along with a delivery mechanism to reach the voters’ specific elected representatives.

In der Tat ist es beachtlich welche Budgets im Wahlkampf, besonders in Amerika, ausgegeben werden, um Wählerstimmen zu gewinnen. Diese Budgets zielgerichtet und mit der richtigen Botschaft nutzen zu können, wäre ein Fortschritt, den soziale Netzwerke der Politik bieten könnten.

Der größte Schritt nach vorne wäre jedoch über solche Maßnahmen die Beteiligung an Themen der Politik zu steigern und mehr wahlberechtigte zu involvieren bzw. Interesse zu Wecken. Bei einerseits oftmals niedrigen Wahlbeteiligungen und Desinteresse an “politischen” Themen und auf der anderen Seite allein bei Facebook mittlerweile vernetzt über 10% der Weltbevölkerung, scheint der organisierte soziale Sprung der Politik fast überfällig.

 

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